Wenn Schuppen nicht nur trockene Haut sind

von Lena Palludan

Når skæl ikke bare er tør hud

Fettige Schuppen und schuppige Haut bei Pferden verstehen …

Wenn du jemals die Mähne oder den Schweif deines Pferdes gebürstet und überall weiße Schuppen gefunden hast, bist du nicht allein. Schuppen und schuppige Haut sind bei Pferden ausgesprochen häufig, besonders im Winter und bei Jahreszeitenwechseln.

Aber nicht alle Schuppen sind gleich. Manche Pferde haben mit trockenen, staubigen Schuppen zu kämpfen, die durch Winterwetter und empfindliche Haut verursacht werden. Andere entwickeln größere, fettigere Schuppen, die am Haar haften und dicht an der Haut sitzen — besonders rund um Mähne und Schweifansatz.

Der Unterschied ist wichtig, denn Haut, die trocken und empfindlich ist, braucht oft etwas ganz anderes als Haut, die sich ölig, gereizt oder durch Ablagerungen beschwert anfühlt.

Verschiedene Arten von Schuppen bei Pferden

Trockene Schuppen sind die klassischen feinen weißen Schuppen, die viele Pferde im Winter bekommen. Die Haut kann sich trocken, gespannt oder empfindlich anfühlen, und die Schuppen lassen sich oft leicht abbürsten und hinterlassen Staub auf deinem Putzkasten und deinen Jackenärmeln. Das kann durch kaltes Wetter, trockene Luft, häufiges Waschen oder aggressive Shampoos entstehen.

Fettige Schuppen

Fettige Schuppen sehen oft anders aus. Die Schuppen sind häufig größer, leicht gelblich oder gräulich und können am Haar haften, statt leicht abzufallen. Die Haut kann sich ölig oder wachsartig anfühlen, fast so, als könnte das Fell unter den Ablagerungen nicht richtig atmen.

Diese Art von Schuppen wird oft mit übermäßiger Talgproduktion, Schweiß und Winterdecken, Ablagerungen aus Produkten oder Veränderungen im Hautmikrobiom in Verbindung gebracht. Genau diese schuppige, leicht fettige Haut bemerken wir oft rund um den Schweifansatz und die Mähne im Winter, wenn dichtes Fell, Decken und feuchtes Wetter sich mit der Zeit aufzustauen beginnen.

Juckreiz, Milben und Reizungen

Bei manchen Pferden kann schuppige Haut auch zusammen mit Fellmilben, Sommerekzem oder verdickter Haut auftreten. In diesen Fällen sind die Schuppen oft ein Symptom eines größeren Hautproblems und nicht einfach Trockenheit.

Das Problem, alle Schuppen gleich zu behandeln

Einer der größten Fehler, die wir sehen, ist es, jedes schuppige Pferd so zu behandeln, als wäre die Haut einfach „zu trocken“. Manchmal stimmt das. Aber fettige, gereizte Haut reagiert oft schlecht auf schwere Öle und dicke Schichten. Bei manchen Pferden kann das die Haut mit der Zeit noch verstopfter und unangenehmer werden lassen.

Stattdessen besteht das Ziel oft darin, die Haut sanft zu reinigen, abgestorbene Haut und Ablagerungen zu lösen, gesunde, widerstandsfähige Haut zu unterstützen und das Gleichgewicht wiederherzustellen, ohne das Fell vollständig auszutrocknen.

Aus dieser Idee entstand Scratch That.

Warum wir Scratch That entwickelt haben

Scratch That wurde für Pferde entwickelt, die mit fettigen Schuppen, juckender Haut, Ablagerungen an Schweif und Mähne und zu Reizungen neigender Haut zu kämpfen haben.

Statt eine aggressive „medizinische“ Wäsche zu entwickeln, wollten wir etwas, das sanft genug für gereizte Haut ist. In Scratch That hilft Rhassoul-Tonerde, überschüssiges Öl und Ablagerungen aufzunehmen, während kolloidale Haferflocken und Panthenol ausgewählt wurden, um Haut zu unterstützen, die sich in den kälteren Monaten gereizt oder unruhig anfühlt. Die Wasch-Bar löst sanft überschüssiges Öl, abgestorbene Haut und Schmutz, ohne die Haut danach hart oder ausgetrocknet zurückzulassen.

Der Scratch-That-Balsam hilft, gereizte Haut nach der Reinigung zu beruhigen, zu schützen und zu unterstützen, und schafft zugleich eine atmungsaktive Barriere, die der Haut hilft, sich während der Erholung wohlzufühlen.

Denn gesunde Haut entsteht selten dadurch, dass man das Problem härter angeht. Sehr oft geht es darum, der Haut zu helfen, ins Gleichgewicht zurückzufinden.

Einfache Wege, schuppige oder gereizte Pferdehaut zu unterstützen

Übermäßiges Waschen vermeiden

Zu häufiges Waschen kann schuppige Haut manchmal verschlimmern, besonders mit starken Shampoos, die das Fell vollständig austrocknen.

Auf fettige Ablagerungen achten

Wenn sich die Haut wachsartig, klebrig oder ölig anfühlt statt trocken, helfen schwere ölbasierte Produkte nicht immer.

Decken und Haut trocken halten

Warme, feuchte Umgebungen können das Ungleichgewicht und Reizungen der Haut verstärken, besonders in langen, nassen Wintern, in denen Fell und Decken selten ganz trocken zu sein scheinen.

Beim Putzen sanft sein

Aggressives Kratzen und hartes Bürsten können bereits gereizte Haut schädigen. Manchmal braucht die Haut eher ruhige Beständigkeit als stärkere Produkte.

Das ganze Pferd betrachten

Ernährung, Stress, Parasiten, Jahreszeitenwechsel und die allgemeine Gesundheit können sich alle auf den Hautzustand auswirken. Haut existiert selten isoliert.

Wann du deinen Tierarzt kontaktieren solltest

Leichte Schuppen sind bei Pferden häufig und lassen sich oft mit sanfter Hautpflege und gutem Stallmanagement in den Griff bekommen.

Du solltest jedoch immer deinen Tierarzt kontaktieren, wenn dein Pferd Folgendes entwickelt:

  • starken Juckreiz

  • offene Wunden

  • Haarausfall

  • blutende Haut

  • starken Geruch

  • Schwellung oder Wärme

  • dicke Krusten oder Infektionen

  • sich trotz Pflege verschlimmernde Symptome

Hautprobleme können manchmal mit Parasiten, Allergien, Infektionen oder zugrunde liegenden Erkrankungen zusammenhängen, die eine tierärztliche Behandlung erfordern.

Gesunde Haut beginnt mit Gleichgewicht

Unserer Erfahrung nach brauchen viele Pferde keine aggressiveren Produkte. Sie brauchen ruhigere Routinen, sanftere Reinigung und Hautpflege, die die Haut respektiert, statt ständig gegen sie anzukämpfen.

Denn gesunde Haut lässt gesundes Fell wachsen.